ÜBER ECUADOR

ECUADOR

Ecuador liegt an der südamerikanischen Pazifikküste und ist nach dem Äquator benannt, welcher die imaginäre Linie rund um die Erde darstellt und dieses Land in zwei Hälften teilt. Ecuador teilt seine Grenzen mit Kolumbien und Peru und im Pazifik mit Costa Rica. Es ist ein kleines Land im Vergleich zu seinen Nachbarn, bietet aber eine sehr große geografische Vielfalt.

Das Land ist in vier Regionen aufgeteilt: Das Hochland der Anden, welches das Land von Norden nach Süden durchkreuzt, das Amazonasbecken, das westliche Küstengebiet und die Galápagos-Inseln.

Die Andenkordilleren bestehen aus zwei parallelen Gebirgszügen. Dazwischen liegt die berühmte "Allee der Vulkane", an der sich auf beiden Seiten der Panamerikana-Straße eine große Anzahl von aktiven und erloschenen Vulkanen erheben.

Quito, die Hauptstadt von Ecuador, liegt auf 2850 Metern Höhe in der Mitte der Cordillera. Guayaquil, die größte Stadt des Landes, ist seine wirtschaftliche Hauptstadt.

Ecuador – Fakten:

Staatsform: Präsidiale Republik

Lokale Zeit:

Kontinent: MEZ - 6 Stunden (MESZ - 7 Stunden)
Galapagos: MEZ - 7 Stunden. (MESZ - 8 Stunden)

Fläche: 283.561 km2, Galapagos Inseln inbegriffen

Geschütze Fläche : 30% des Landes
12 National Parks
35 Schutzgebiete (Geobotanisch, Ökologisch, Naturreservat)
4 Meeresschutzgebiete

Höhe:
Tiefster Punkt: Pazifik : 0 m,
Höchster Punkt: Chimborazo 6268 m

Einwohnerzahl: 16‘860‘000 (Schätzung 2018)
Ethnische Zusammensetzung: Mestizen 72% (Mischblut aus Indigenen und Europäer), Indígenas 7%, europäischer und weitere Abstammung 14%, Afro-Ecuadorianer 7%
Offizielle Sprachen: Spanisch, Kichwa und Shuar chicham

Hauptindustrien: Erdöl, Bananen, Fischerei und Garnelen Zucht, Schnittblumen, Tourismus, Kaffee und Kakao

Spannung: 110v-60hz. Mit dem amerikanischen Standardstecker
Telefonvorwahl: +593
Währung: US-Dollar

Geschichte: 

Die wechselreiche Geschichte Ecuadors lässt sich in acht Perioden einteilen. Die Region wurde bis ins 15. Jahrhundert von mehreren unabhängigen Völkern bewohnt. Für etwa ein Jahrhundert herrschten die Inkas über das Gebiet. Zwischen den 1530er und den 1820er Jahren war Ecuador spanische Kolonie. Zwischen 1810 und 1830 erlebte das Land den Unabhängigkeitkrieg und wurde Teil von Großkolumbien und danach unabhängiger Staat. Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre war das Land geprägt durch die Auseinandersetzungen zwischen "konservativen" Kräften aus der Sierra und "liberalen" Fraktionen von der Küste, wobei der Exportboom von Kakao für eine dominante Stellung letzterer sorgte. Zwischen 1925 und 1947 war Ecuador geprägt von politischem Chaos, dem Zusammenbruch der Kakaoindustrie sowie der Weltwirtschaftskrise und die Invasion von Peru. Von 1947 bis in die 1960er Jahre erlebte das Land einen ökonomischen Aufschwung dank dem Anbau von Bananen und ersten Ansätzen einer Industrialisierung. Seit 1973 bestimmt die Erdöl-Produktion die wirtschaftliche und politische Stabilität des Landes in zentraler Weise mit.

Gastronomie 

Was für die natürliche und kulturelle Vielfalt Ecuadors zählt, gilt auch für seine Küche: Jede Region, jedes Dorf und sogar jede Familie hat ihre eigenen Spezialitäten und Rezeptvarianten.

Das Land ist bekannt für seine exotischen Früchte, hochwertige Meeresfrüchte und zahlreiche Kartoffeln- und Maissorten in den Anden.

Die Bewohner der Küste favorisieren Bohnen, Fisch und Kochbananen, während diejenigen in den Anden Reis, Fleisch oder Huhn und Mais sowie Kartoffeln bevorzugen, während im Amazonastiefland die Maniok- und Kochbananen das Hauptnahrungsmittel sind.

Die Spezialitäten des Landes sind oft alle Arten von Suppen. „Chupe de pescado“ eine Fisch- und Gemüsesuppe; „Locro de papas“ eine Kartoffelsuppe mit Frischkäse und mit Avocados; „Sopa de bolas de verde“ frittierten Kochbananenklößen in einer Erdnusssuppe; „Yaguarlocro“ Kartoffelsuppe mit Innereien und gebratenem Blut und „Encebollado“ eine Fischmarinade mit Zwiebeln und verschiedenen regionalen Gewürzen.

Besondere Hauptgerichte sind: „Cuy“ gebratnenes Meerschweinchen; „Hornado“ or „Fritada“ gebratenes oder frittiertes Schweinefleisch, begleitet von "llapingachos" Kartoffelpfannkuchen und "tortillas de maiz" Maispfannkuchen; „Lomo salteado“ Rindfleisch mit Tomaten und Zwiebeln; „Seco de chivo“ Ziegenragout mit Reis und „Seco de pollo“ Hühnerfleich mit Avocado-Streifen und Reis.

Und an der Küste sollten Sie unbedingt ein "Ceviche" probieren, das aus frischem rohen Fisch oder Meeresfrüchten in Zitronensaft mariniert und das "Encocado", einem Fischgericht in Kokosmilchsauce.

Einige exotische Früchte, die sich perfekt für frische Säfte eignen, sind u.a.: „Guanabana“ Ochsenherzapfel; „Maracuja“ der Passionsfruchtfamilie; „Mora“ Brombeere, „Naranjilla“ Lulo, eine Frucht der Tomatenfamilie; Papaya und „Tomate de árbol“ Tamarillo  oder Baumtomate.

Ecuador produziert einige der besten Kaffee- und Kakaosorten, die man in Restaurants und den heutzutage beliebten Cafés genießen kann. In den meisten Städten ist eine lebhafte Szene der Craft Biere "Cerveza Artesanal" entstanden.

In den kalten Nächten der Anden versuchen Sie ein "canelazo", ein heißes alkoholisches Getränk mit erhitztem Zimtwasser, braunem Zucker und "Aguardiente", Zuckerrohrschnaps. Oft werden Früchte wie Lulos und Brombeeren hinzugefügt.

Wir könnten lange  fortfahren mit all den Küchenspezialitäten, wie im Amazonastiefland die „Maito", Fisch in grünen Blättern gewickelt und am Feuer geschmort; "Bolones de verde" o "tigrillo", basierend auf Kochbananen, geniesst man zum Frühstück an der Küste oder ...

Festivitäten 

In den Feierlichkeiten und Zeremonien ist es möglich, den kulturellen Schmelztiegel Ecuadors zu erkennen: Christliche Feiertage, oft zusammen im Synkretismus mit dem Inka-Sonnengott und der "Pachamama" der Mutter Erde, daneben gibt es Feste für wichtige Daten der Kolonialgeschichte des Landes, wie die Gründungsdaten oder die Unabhängigkeitskämpfe der Städte und Provinzen. Es gibt auch Einflüsse des spanischen Konquistadors, Traditionen aus ihrer Heimat und afrikanisches Kulturgut, von den Sklaven eingeführt.

Einige der wichtigsten Daten und Orte:

Karneval Guaranda, Ambato

Oster Wochenende Quito, Cuenca

15. August Wallfahrt zur Jungfrau del Cisne, Loja

1.+2. November Allerheiligen und Tag der Toten – das ganze Land

24. Dezember Pase del Niño, Umzug in Cuenca

12. April Gründung von Cuenca

21. Juni Inti Raymi – Wintersonnenwende – das ganze Land

24. Juli Gründung von Guayaquil

August 10 Erste Unabhängigkeitserklärung, Quito

1.-15. September Fiesta del Yamor, Otavalo und Dörfer

23.+24. September Mama Negra, Latacunga

KONTAKT

Vizcaia E13-18 und Valladolid - Sector La Floresta - Quito - Ecuador

+593 (0)2-254-7921 – latitud@latitud0.com